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Tabelle 67:Wiederfindung von M3G in verschiedenen Boullions
Morphin-3ß-glucuronid:
Art des Boullion
IST 1.
[µg]
IST 2.
[µg]
Soll 1.
[µg]
Soll 2.
[µg]
WF 1.
[%]
WF 2.
[%]
Hirn-Herz Boullion
0,220 0,275 0,800 0,800 27,5
34,4
Müller-Hinton-Boullion
0,386 0,420 0,800 0,800 48,2
52,5
Phosphatpuffer pH 6,5
0,159 0,245 0,800 0,800 19,9
30,6
Tabelle 68:Wiederfindung von Levomethadon in verschiedenen Boullions
Levomethadon:
Art des Boullion
IST 1.
[µg]
IST 2.
[µg]
Soll 1.
[µg]
Soll 2.
[µg]
WF 1.
[%]
WF 2.
[%]
Hirn-Herz Boullion
0,658 0,687 0,912 0,912 72,2
75,3
Müller-Hinton-Boullion
0,684 0,655 0,912 0,912 75,0
71,8
Phosphatpuffer pH 6,5
0,644 0,699 0,912 0,912 70,6
76,6
Diese Vorversuche zeigten, dass sich der Müller-Hinton-Boullion auf Grund
der Nährstoffzusammensetzung und der guten bis sehr guten
Wiederfindungsrate als am besten geeignet erwies.
4.2.3 Quantitative Auswertung der mikrobiellen Abbauprozesse
Mit Hilfe eines Densidometers wurde in 5ml Müller-Hinton-Bouillion eine
bestimmte optische Dichte an Mikroorganismen eingebracht. Danach wurde
eine genau definierte Menge an Morphin, Codein, 3-ß Morphinglucuronid
bzw. Levomethadon dazugegeben. Von jeder Probe wurde eine
Doppelbestimmung durchgeführt. Zusammen mit einer Blindprobe, bei der
es sich lediglich um 5ml Müller-Hinton-Bouillion mit entsprechender
Bakteriendichte handelte, und für jede zu untersuchende Substanz eine
Reinheitskontrollprobe (Müller-Hinton-Bouillion mit jeweils der zu
untersuchenden Substanz ohne Mikroorganismen), wurden die
Probenkulturen für 24h bzw 48h in einen Brutschrank bei 36°C Raumluft
gestellt.
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