Bosch NKG6... User Manual Page 186

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Dienstag, 30. Juni 2009 / Mardi, 30 juin 2009
Kleine Symposien / Symposiums courts 14.00-15.30
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Wang, Margaret C.; Haertel, Geneva D.; Walberg, Herbert J. (1993). Toward a Knowl-
edge Base for School Learning. Review of Educational Research, 63 (3), 249-294.
Weinert, Franz E. (1996). Psychologie des Lernens und der Instruktion (Enzyklopädie
der Psychologie. Pädagogische Psychologie, Vol. 2). Göttingen: Hogrefe.
Zielinski, Werner (1995). Lernschwierigkeiten: Ursachen, Diagnostik, Intervention (2.,
überarb. und erweiterte Ed.). Stuttgart: Kohlhammer.
Die Bedeutung von individuellen und soziokulturellen Merkmalen der Schülerin-
nen und Schüler für das Ausmass an Unterrichtsstörungen
Makarova, Elena
Uni Bern, Institut für Erziehungswissenschaft, Abt. Pädagogische Psychologie
Der zweite Beitrag fokussiert Unterrichtsstörungen einzelner Schülerinnen und Schüler
und geht der Frage nach, ob individuelle und soziokulturelle Merkmale der Schülerin-
nen und Schüler in einem Zusammenhang mit einem erhöhten Mass an Unterrichtstö-
rungen stehen.
Begründet wird diese Forschungsfrage durch die Ergebnisse einiger Studien, die zei-
gen, dass sich die Vorstellungen der Immigranten von Lehrerautorität, Schülerverhal-
ten (in Bezug auf Disziplin, Respekt, Leistung etc.) sowie Aufgaben und Methoden der
Schule von den Auffassungen der einheimischen Schülerinnen und Schüler unter-
scheiden, was Spannungen zwischen den Bevölkerungsgruppen zur Folge hat (vgl.
Ben-Peretz & Shteinhart 2000; Ben-Peretz, Elam & Yankelevitsch 2006; Mitchell
2001). Die Spannungen können durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Akkul-
turationsstrategien von Immigranten und Einheimischen zusätzlich verstärkt werden
(vgl. Bourhis, Moise, Perreault & Senéca 1997; Makarova 2008). In einer Studie von
Strohmeier, Nestler & Spiel (2006) offenbaren sich auch das Geschlecht und die
sprachlich-kulturelle Zugehörigkeit der Kinder als bedeutende Merkmale für das Auftre-
ten von aggressivem Verhalten.
Zur Erörterung der Fragestellung werden Daten aus dem Forschungsprojekt «Klas-
senmanagement und kulturelle Heterogenität» herangezogen. Der Einfluss der sozio-
kulturellen Heterogenität der Schülerschaft im Hinblick auf das Ausmass an Unter-
richtsstörungen einzelner Schülerinnen und Schüler wird varianzanalytisch untersucht.
Als Faktoren fungieren dabei die sprachlich-kulturelle Herkunftsgruppe der Schülerin-
nen und Schülern, ihre Akkulturatonsstrategie sowie das Geschlecht. Der Besitz an
Gütern und die Durchschnittsnote der Schülerinnen und Schüler wird als Kovariate in
die Analyse eingeschlossen.
Die Ergebnisse zeigen, dass alle Faktoren für das Ausmass an Störungen im Unter-
richt von Bedeutung sind, wobei insbesondere die Interaktion zwischen der sprachlich-
kulturellen Herkunft, der Akkulturationsstrategie und dem Geschlecht der Schülerinnen
und Schülern aufschlussreiche Ergebnisse offenbaren.
Literatur
Ben-Peretz, M.; Eilam, B.; Yankelevitch, E. (2006). Classroom Management in Multi-
cultural Classes in an Immigrant Country: The Case of Israel. In Evertson, C. M.;
Weinstein, C. S. (Eds.), Handbook of Classroom Management (p. 1121-1139).
Mahwah, NJ: Lawrence Erlbaum.
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