Verbindlichkeit
Die systematische Thematisierung eines bestimmten Schulentwicklungs- oder Innovati-
onsprozesses im Rahmen einer externen Evaluation, welche in die kantonale System-
steuerung eingebettet ist, erzeugt eine Verbindlichkeit. Die interaktiven Befragungsfor-
men vor Ort involvieren die Lehrpersonen und erzeugen erfahrungsgemäss eine zu-
sätzliche prozesshafte Dynamik.
Nachhaltigkeit
Die IFES entwickelt mit den Kantonen Abläufe, die eine umsichtige Nachbereitung der
Evaluationen durch die Schulen und Kantone sicherstellen und auch mittelfristig eine
Verbindlichkeit erzeugen, welche die Nachhaltigkeit der Umsetzung begünstigt. Inso-
fern stellt das Element "Externe Schulevaluation" themen- und schulübergreifend eine
tragende Struktur dar.
Fazit
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Das Systemelement "Externe Schulevaluation" ist in Funktion und wird genutzt.
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Als übergeordnete tragende Struktur unterstützt es die Verankerung von Innova-
tionen und Schulentwicklungsprozessen nachhaltig.
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Primärevaluationen bringen den grössten Nutzen, wenn sie sinnvoll in die Ge-
samtheit der Schulentwicklungsaktivitäten eingebaut werden. Idealerweise sind
sie Teil eines Gesamtprozesses.
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Eine wichtige Gelingensbedingung ist eine gute inhaltliche und zeitliche Koordi-
nation von Schulentwicklungsprojekten und externer Schulevaluation Die ent-
sprechenden Steuerungsprozesse auf Ebene Kanton und Schule weisen teilwei-
se noch Optimierungspotential auf.
Die Externe Schulevaluation kann im Prinzip mit spezifischen schulinternen Entwick-
lungsprozessen wie auch mit kantonsweiten Entwicklungsprojekten koordiniert werden.
Letzteres kann im Bereich unterrichtsnaher Themen noch vermehrt genutzt werden.
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